 Diese Bedeutung Fontfroides hält bis zur Mitte des 14. Jh.unvermindert an. Aus dem Kloster gelangen zwei Äbte zu höchsten Ämtern: Arnaud Nouvel wird Kardinal, Kanzler der Kirche und schliesslich päpstlicher Legat im Prozess gegen die Templer. Jacques Fournier geht als Papst Benoît XII in die Geschichte ein. 1348 erreicht die Pest auch Frontfroide und vom Verlust von 3/4 seiner Mönche erholt sich Fontfroide nicht mehr. Der grosse Reichtum des Klosters erweckt Begehrlichkeiten und 1476 fällt Fontfroide unter Kommende. Im XVII und besonders im XVIII Jh. werden durch die Kommendeäbte und die Priore zahlreiche bauliche Veränderungen an den Gebäuden vorgenommen: Der Schlafsaal der Laienmönche wird in einen Gästetrakt umgebaut, ein Wohntrakt für den Abt und eine Orangerie begrenzen den inneren Hof, im Ehrenhof wird eine elegante Mauer errichtet, Terrassengärten werden angelegt und ein grosses Portal schirmt diese kleine Welt nach aussen ab.
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