Als Idealstadt befriedigt das Kloster zuerst die Bedürfnisse einer Gemeinschaft, die sich von der Welt zurückgezogen hat. Der Regel folgend "wenn es möglich ist, soll das Kloster so gebaut werden, dass alles Unerlässliche - das Wasser, die Mühle, der Garten - sich im Innern der Anlage befinden sollen und sich dort die verschiedenen Tätigkeiten ausüben lassen" (Ordensregel C 66.6). Das Kloster ist aber nicht einfach eine Ansammlung von Gebäuden, verbunden mit einer Kirche. Was diese Anlage besonders auszeichnet, ist vielmehr der stets gleichbleibende Plan der unterschiedlichen Funktion der Gebäude. Zusammen bilden sie das klösterliche Geviert, das den Mönchen einen Lebensbereich bietet, der an die strengen Erfordernisse der klösterlichen Gemeinschaft angepasst ist.
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